Changanassery / Indien – Ein Ort der Hoffnung erstrahlt in neuem Glanz
Mit großer Freude und Dankbarkeit wurde im Suchttherapiezentrum SAMRUDHA in Changanassery, Kerala, die neu renovierte Gemeinschaftsküche und der Speisesaal feierlich eingeweiht.
SAMRUDHA – was in der Landessprache „Wohlstand und Fülle“ bedeutet – ist ein Zufluchtsort für drogenabhängige Kinder und Jugendliche. Hier finden sie nicht nur Therapie und Entzug, sondern vor allem Zuwendung und eine Perspektive für ein Leben ohne Drogen.
Die feierliche Einweihung wurde gemeinsam von Pfarrvikar Thomas Muttam, 1. Vorsitzender der Kinderstiftung „Hoffnungsstrahl“, und dem Generalvikar Herrn Mathew Changankary der Erzdiözese Changanassery vollzogen.
In der von Pfarrvikar Thomas Muttam geleiteten Andacht, wurde für die Kinder, die Mitarbeiter und alle Wohltäter gebetet. Anschließend besprengte er die neuen Räumlichkeiten mit Weihwasser und erbat Gottes Segen für diesen Ort der Gemeinschaft.
An der Feier nahmen alle Angestellten, die Therapeuten und die Bewohner des Zentrums teil. Eine besondere Freude war die Anwesenheit von Gästen aus
Deutschland: Pfarrer Peter Klamt und Frau Stefanie Gebelein, die extra angereist waren, um an der Einweihung teilzunehmen und sich ein Bild von der Arbeit vor Ort zu machen.
Der Leiter des Zentrums, Pfarrer George Panakkezham, hieß alle Anwesenden herzlich willkommen. In seiner Ansprache brachte er seine tiefe Dankbarkeit gegenüber der Kinderstiftung „Hoffnungsstrahl“ zum Ausdruck, die die komplette Renovierung der Küche und des Speisesaals durch ihre Spenden ermöglicht hat.
„Was hier geschehen ist, ist mehr als nur eine Renovierung. Es ist ein Zeichen, dass diese Kinder nicht vergessen sind“, so Pfarrer George.
Zuvor mussten die Kinder unter sehr einfachen und hygienisch schwierigen sowie teilweise gefährlichen Bedingungen kochen und essen.
Dank der Unterstützung aus Deutschland gibt es nun eine moderne, hygienische Küche und einen hellen, freundlichen Speisesaal, in dem die Gemeinschaft gelebt werden kann.
Auf die dringend benötigte Hilfe im Therapezentrum machte der Kulmbacher Kaplan Martin Vargehese, der die Einrichtung persönlich kennt und unterstützt,
die Kinderstiftung „Hoffnungsstrahl“ aufmerksam.
Bei einer anschließenden gemeinsamen Mahlzeit – der ersten im neuen Saal – wurde die Einweihung in fröhlicher und familiärer Atmosphäre beendet.
Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle Spenderinnen und Spender der Kinderstiftung „Hoffnungsstrahl“, die dieses wichtige Projekt möglich gemacht haben!





